armenien.de

 

11.01.2014 Potsdamer Nachrichten.de

Eriwan Träume von von Julia Prosinger

 

Armeniens Jugend flieht aus dem Land – denn die Lage ist desaströs. Verzweifelte Patrioten rufen die weltweite Diaspora zur Rückkehr auf, um die Heimat zu retten

Sein Großvater ist für diesen Ort gestorben, und jetzt sitzt er da, dieser reiche Junge, Rolex am Arm, spitze Wildlederschuhe, und spuckt auf den Boden. Er will weg, für immer. Dein Großvater hat für dieses Land gekämpft! Der Junge aus reichem Haus kann es nicht mehr hören. „Eine Nation, die ihre Identität auf einen Genozid gründet, der 100 Jahre her ist.“ Gerade hat er die letzten Papiere von den Ämtern geholt, Reisepass, Geburtsurkunde, hat seinen Telefonvertrag aufgelöst.

„Ich hasse diese Stadt“, sagt er. Eriwan, die Hauptstadt Armeniens, war mal die Stadt aus den Witzen von Radio Eriwan. Damals durften sich die Armenier, im Südkaukasus weit weg von Moskau, erlauben, über die Pannen des Sozialismus zu lachen. Heute ist es eine Stadt zum Davonlaufen. Der reiche Junge möchte nicht, dass jemand seinen Namen schreibt, denn hier kennt jeder jeden. Und was er tut, gehört sich nicht. weiter>>

 

 

 

28.12.2013 Die Presse.com

Insel der Armenier: Die ganze Welt in Büchern

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Bild: (c) Wikipedia 

Die Mönche auf San Lazzaro degli Armeni in der Lagune von Venedig hüten eine der kostbarsten Bibliotheken des armenischen Volkes. Doch das Erbe ist bedroht.

27.12.2013 | 18:15 | von Helmuth Luther  (Die Presse)

Pater Vertane's ist über die Abwechslung sichtlich erfreut. Ziemlich flink für seine 76 Jahre eilt der weißhaarige Mönch auf die Neuankömmlinge zu. Nachdem er sich nach dem Woher erkundigt hat, wechselt Vertane's mühelos aus dem Italienischen in das Englische und fällt gleich darauf in das Spanische. „Ich bin um die ganze Welt gereist, ein typischer Vertreter meines kleinen, in alle Windrichtungen verstreuten Volkes“, sagt der 76-jährige Armenier, um dann von seiner Herkunft aus einem Bergdorf an der syrisch-türkischen Grenze zu erzählen. „Später habe ich in Argentinien gelebt, war lange in Paris. Jetzt bin ich auf dieser Insel gestrandet, deren schlichte Schönheit mir wie ein Vorgeschmack des ewigen Lebens erscheint.“ weiter>>

 

 

Quantum Jump


Anima für Kinder
Armenien | 2013 | 7 Minuten | englisch | englische Untertitel
   
Quantum Jump | Quantum Jump

Synopse
Der kleine Mönch darf noch nicht an der Ausbildung im Kloster teilnehmen. Stattdessen muss er den Boden putzen. Dabei geht die Fantasie ein wenig mit ihm durch und er bekommt Ärger. Als er aber den alten Meister und dessen Schüler beim Meditieren beobachtet, will er es dann doch endlich mal auf eigene Faust ausprobieren.
 
Passage Kinos Astoria
31.10.2013 / 11:00
 
Passage Kinos Astoria
03.11.2013 / 11:00
 
Dieser Film ist Teil der Vorstellung Das Leben spielt verrückt.Infos zu Vorführzeiten und Programm finden Sie hier.

Credits
Originaltitel: Quantum Jump
Land: Armenien
Jahr: 2013
Sprache: englisch
Untertitel: englische
Laufzeit: 7 Minuten
Technik: 3D Animation
Format: HD Videofile (Avid DNX 1080p)
Farbe: Colour
Produzent: David Sahakyants
Regisseur: Hayk Sahakyants
Musik: Vasili Filatov
Kamera: Hayk Sahakyants
Schnitt: Hayk Sahakyants
Animation: Hayk Sahakyants
Buch: Vardan Zadoyan
Ton: Vasili Filatov
 

 

 

23. 10.2013 Radio Stimme Russlands

Sayat Nova: Zum 300. Geburtstag eines armenischen Genies

 

Sayat Nova: Zum 300. Geburtstag eines armenischen Genies

Foto: avproduction.am

 

STIMME RUSSLANDS Der Klassiker der armenischen Literatur, Owanes Tumanjan, schrieb: „Sayat Nova kann man für ein Symbol des Lebens und der Qualen des armenischen Volkes halten. Mit dem Stempel eines Genies an der Stirn, mit dem christlichen Kreuz in der Hand, mit einem Schwert im großen und edlen Herzen.“

 

Sayat Nova ist das Bühnenpseudonym des herausragenden armenischen „Ashugs“ (Sängers, Dichters und Komponisten) Arutjun Sajadjan, der 1712 in Tiflis geboren wurde. Seine Werke verfasste Sayat Nova in armenischer, georgischer und türkischer Sprache. Er beherrschte mehrere Volksmusikinstrumente. Den zentralen Platz in seinem Schaffen nahm die Liebeslyrik ein.

 

Am 20. Oktober fand in Moskau ein Konzert statt, das dem 300. Geburtstag Sayat Novas gewidmet war. Am Konzertprogramm nahmen teil: das Verdiente Ashuglied-Ensemble „Sayat Nova“ des Öffentlichen Rundfunks der Republik Armenien, sowie Stars der armenischen Estrade, solche wie Alla Lewonjan, Andre, Arman Ogannessjan, Inga und Anush Arschakyan, Nersik Ispirjan, Siruscho, um bloß einige zu nennen.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2013_10_23/Sayat-Nova-Zum-300-Geburtstag-eines-armenischen-Genies-8906/

 

 

Armenien: Das klügste Land der Welt

 

Wenn die Welt ein in 64 Quadrate unterteiltes Feld ist, dann ist Armenien das klügste Land der Erde. Der gebirgige Staat zwischen Georgien und Iran ist eine Schach-Supermacht: Sieger der Olympiade, Team-Weltmeister, mit der weltweit höchsten Pro-Kopf-Dichte an Großmeistern. Das Erfolgsgeheimnis? Nationalstolz, Fisch und Honig - berichtet das Red Bulletin. weiter>>

 

Black-Sabbath-Gitarrist schreibt ESC-Song für Armenien

Hilfe vom Profi für Armeniens Musikindustrie: Der Gitarrist der britischen Metalband Black Sabbath, Tony Iommi, hat die Musik für den diesjährigen Beitrag des Landes zum Eurovision Song Contest komponiert.

http://www.stern.de/news2/aktuell/black-sabbath-gitarrist-schreibt-esc-song-fuer-armenien-1981143.html

 

 

 

07.03.13 wn.de

Ein Lied für Armenien von Toni

Tony Iommi und Motörhead – es sind wieder die üblichen Verdächtigen, die die Schlagzeilen in der Heavy-Metal-Welt bestimmen.

Erst letzte Woche machte Tony Iommi, der Gitarrist von Black Sabbath, auf allen Kanälen von sich reden. Schon geht es weiter. Die Gitarren-Legende soll nämlich nun den Eurovision-Songcontest für Armenien gewinnen, jedenfalls im Hintergrund. weiter>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Armenien neues Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat Armenien als neues und mittlerweile 40. Mitglied Mitglied begrüßt. Armenien wird im Exekutivrat der in Straßburg ansässigen Informationsstelle von Gevorg Gevorgyan, dem Präsidenten des nationalen armenischen Filmzentrums, vertreten. weiter>>

 

 

 

 

Archäologische Kooperation mit Armenien

Kooperationsprojekt
Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien/
Curt-Engelhorn-Zentrum für Archäometrie gGmbH Mannheim (CEZA)/
Martin-Luther-Univesität Halle-Wittenberg (MLU)/
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA)

Vor dem Hintergrund der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Armenien und Deutschland im Jahr 1992 wurde 1998 ein Memorandum zwischen der Republik Armenien und Sachsen-Anhalt unterzeichnet, das unter anderem die kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit verstärken soll.

Auf dieser Basis wurde im Jahr 2010 ein Kooperationsvertrag zwischen der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien, dem CEZA, der MLU und dem LDA zur Untersuchung der reichen armenischen Kulturlandschaft in verschiedenen Forschungsprojekten geschlossen. Der Vertrag bildete den Beginn einer engen, interdisziplinären Zusammenarbeit auf den Gebieten Archäologie, Geologie und Archäometrie. weiter>>

 

 

 

Komitas: Gedenktafel in Berlin

Von RK | Veröffentlicht am:26. September 2012 in der ADK

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Der 5. September 2012 war ein denkwürdiger Tag in den kulturellen Beziehungen Deutschlands und Armeniens. An jenem Tag wurde die Gedenktafel für Komitas Vardapet, Ikone der armenischen Musik, in Berlin feierlich eingeweiht.

Zum Hintergrund: Komitas hatte von 1896 bis 1899 in Berlin an der Humboldt Universität (damals Friedrich-Wilhelms-Universität, zu Ehren ihres Gründers, des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III.) studiert. Zu seinen akademischen Lehrern gehörten die Professoren Richard Schmidt und Oskar Fleischer. Das Angebot der Humboldt-Universität war gerade für ihn von besonderem Interesse, konnte er doch von Musikgeschichte bis zu Musiktheorie, Instrumentation, Kompositionslehre, Sologesang, Klavier und Orchestersatz eine breite Palette von Lehrveranstaltungen besuchen, seinen Horizont erweitern. weiter>>

 

 
 
 
23.08.2012 SZ
 

Verleger Ragip Zarakolu Leben in "angeblicher Demokratie"

23.08.2012, 10:43

 

Es wird dunkel, die Möwen hört man nicht mehr, man hört Grillen. Zarakolu steht auf, geht zu einem Bücherregal, er ist ein untersetzter Mann mit einem unruhigen, nach vorne kippenden Teddybär-Gang. Er streichelt die Bücher seiner verstorbenen Freunde, zeigt auf eine vergilbte Ausgabe von D. H. Lawrences "Lady Chatterley's Lover". Das Buch schildert die Liebe einer feinen Dame zu einem Arbeiter. Es enthält Worte wie "Penis" und "fuck" und stand deswegen in England jahrzehntelang auf dem Index. "Sie haben das Buch hier gelesen, als es in England noch verboten war." 

 

Die fünf Monate im Gefängnis nutzte Zarakolu dazu, sein Kurdisch zu verbessern. Er teilte die Zelle mit einem Kurdisch-Lehrer der Universität Uppsala. Dort schrieb er auch das Nachwort zur jüngsten Veröffentlichung des Belge-Verlags. Es ist die türkische Übersetzung von "Der Völkermord an den Armeniern 1915/16. Dokumente aus dem Politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amts". In Deutschland ist das Buch des ehemaligen Spiegel-Redakteurs Wolfgang Gust vor sieben Jahren erschienen, nun ist die Übersetzung der fast 1000 Seiten fertig. Zarakolu bedankt sich im Nachwort beim armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink, der ihm das deutsche Original vorbeibrachte. Dink ist mittlerweile tot, er wurde im Januar 2007 auf offener Straße in Istanbul erschossen. weiter>>

 

 
17.08.2012 ln-online.de
 
Die Lehrerin der Sieger
Kristine Madoeva unterrichtet Klavierspiel – und das so erfolgreich, dass ihre Schüler viele Wettbewerbe gewinnen.
In der armenischen Hauptstadt Eriwan geboren, an der Lübecker Musikhochschule ausgebildet: Kristine Madoeva in ihrem Haus in St. Jürgen am Flügel. weiter>>
Foto: Foto:Ulf-Kersten Neelsen
 

 

 

09.08.2012 haypressnews

Millionen Türken haben armenische Vorfahren

Offiziell verleugnen viele türkische Nationalisten bis heute das multikulturelle und multireligiöse Erbe der Türkei. Doch Wissenschaftler und Künstler arbeiten daran, es wieder sichtbar zu machen – zum Beispiel mit mehrsprachiger Musik auf Türkisch, Kurdisch und Armenisch. weiter>>

 

05.08.2012 Beitrag in arte

Zu Tisch in ...

... Armenien: Spieße mit Lamm und Kartoffeln und hauchdünnes Brot aus dem typisch armenischen Lehmofen. 
 

 

 

16.07.2012 hagalil.com

Armenierbild I. Franz Karl Endres

Der deutsche Nationalismus des 19. und 20. Jahrhunderts kannte zahlreiche negativ konnotierte Vorstellungen von anderen Völkern und Gruppen. Zu den traditionellen, gleichsam in Fleisch und Blut übergegangenen, Hassprojektionen vom Juden und dem „Zigeuner“ sowie vom „Erbfeind“, dem Franzosen, kamen neue Feindbilder hinzu. Etwa das des Briten, als des ernst zu nehmenden wirtschaftlichen und militärischen Rivalen, oder das des Italieners, den man als Deutscher nie wirklich verstanden hat, dann das des Griechen, den, nur scheinbar oder tatsächlich, so viel von seinen klassischen Urvätern trennte, ferner jene des Slawen (Russen, Serben, Montenegriners, Tschechen, Polen etc.), des „Negers“, des „Orientalen“, des „Levantiners“, des Chinesen, und nicht zuletzt, das des Armeniersâ€Â¦

Von Robert Schlickewitz

Fragt man Deutsche von heute nach Armenien, müssen die weitaus meisten passen, kann die Mehrheit nicht einmal angeben, wo das Land überhaupt liegt, ob im Balkan, im Nahen Osten, oder sonst wo. Ebenso wenige unserer Landsleute sind in der Lage aus dem Stegreif einen prominenten Armenier oder Armenischstämmigen zu nennen. Besser hingegen sieht es beim Bekanntheitsgrad mancher Armenier (oder Armenischstämmiger) aus, die nicht als solche, sondern als Kulturschaffende, als Künstler, als Sportler, Techniker, Politiker, Journalisten, Finanziers, Ärzte etc. wahrgenommen werden:

Steve Jobs, Charles Aznavour, André Agassi, Hrant Dink, Anastas Mikoyan, Artem Mikoyan („MiG“), Garry Kasparov, Sergey Lavrov, Aram Khatchaturian, Ivan Ayvazovsky, Yevgeny Vakhtangov, Sylvie Vartan, Danyel Gérard, Éduard Balladur, Henri Troyat, Michel Legrand, Calouste Gulbenkian, William Saroyan, Akim Tamiroff, Kirk Kerkorian, Michael Arlen, David Ignatius, Jack Kervorkian, George Gurdjieff, Mike Connors, Gregory Peck, Cher. A) weiter>>

 

 

 

05.07.2012 wissen.dradio.de

Das Schweigen brechen  

Jutta Schwengsbier über die beginnende Aufarbeitung des Völkermords an den Armeniern vor 90 Jahren in der Türkei.

Fotowand mit den Konterfeis von Überlebenden des Völkermords an den Armeniern vor 90 Jahren
 
Armenien Völkermord Türkei (AP)

Der Völkermord an den Armenier gilt offiziell noch immer als Tabuthema in der Türkei. Doch die kontrovers geführte Debatte wird nun zum Thema biografischer Geschichten. weiter>>

 

 

Freunde des Nagash-Projekts

 

Die Freunde von Nagash werden um eine Spende gebeten - jeder nach seinen Möglichkeiten und Belieben. Da der gemeinnützige Verein NOAH die Spenden zunächst einnimmt, können steuerwirksame Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Jeder Spender wird in einem Newsletter per Email oder auf dem Postwege über den Fortschritt des Projekts informiert.

Und das Beste ist, dass jeder Spender eine Belohnung abhängig von seiner Spende erhält:

Das Ziel ist, insgesamt 15.000 Euro innerhalb von 2 Wochen aufzubringen, wovon die weiteren Aufnahmen und die Produktion von 3000 Doppel-CDs in kunstvoller Buchform finanziert werden. weiter>>

 

 

 

Ehrendoktorat für Hans Köchler

koechler-jerewan.jpg
15.05.2012

Foto: Der armenische Premierminister Tigran Sargsyan spricht zur Eröffnung des Festakts, links davon Prof. Hans Köchler.

Im April wurde Prof. Hans Köchler in der armenischen Hauptstadt Jerewan das Ehrendoktorat der Pädagogischen Staatsuniversität von Armenien (ASPU) verliehen. Es ist dies die zweitgrößte Universität in Armenien, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert. weiter>>

 

01.05.2012 insüdthüringen.de
Einzigartige Welt und Weite in vier Octaven

Fulminanter hätte der Auftakt der Weltmusik-Konzerte der Reihe "Musik-Welt-Kirche" in der Meininger Stadtkirche nicht sein können. Ihr "Epiphany Projekt" präsentierten Bet Williams, John Hodian und Mal Stein.

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14.04.2012 Unser Lübeck - Kultur Magazin

Dolmetscher der Orte und ihrer Bilder – Wim Wenders „Places, strange and quiet“

Wim Wenders „Places, strange and quiet“
Ausstellung vom 14. April bis 19. August 2012
Sammlung  Falckenberg, Hamburg-Harburg
Wilsdorfer Straße 71, Tor 2

Ein Besuch der Ausstellung ist nur im Rahmen von Führungen möglich. Diese finden mittwochs und donnerstags um 18 Uhr, freitags um 17 Uhr sowie samstags um 11 und 15 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann telefonisch oder über die Internetseite der Sammlung Falckenberg vorgenommen werden.  www.sammlung-falckenberg.de oder Tel.: 040/32506762

 

 

"Er ist ein Reisender, kein Reporter. Er ist stets neugierig, stöbert gerne in Landkarten herum und entdeckt dann vielleicht Orte, die ihn interessieren könnten. Zum Beispiel Armenien: „Ein Land, das einmal ein Riesenreich war und in dem das Christentum regierte - schon seit dem 3. Jahrhundert. Heute ist es eines der ärmsten Länder der Welt und eines der kleinsten, mit feindlichen Grenzen zur Türkei, die immer noch den Genozid an den Armeniern leugnen und zu Aserbeidschan. Die friedlichste Grenze hat es bezeichnender Weise mit dem Iran.“ Dort hat er das Foto eines runtergekommenen Riesenrades geschossen, auch als Gegenschuss, um zu zeigen wie trist die Gegend heute ist, wo früher russische Besatzer für Unterhaltung sorgten." weiter>>

Wim Wenders' Fotoausstellung "Places, strange and quiet" wird wegen des großen Publikumsinteresses verlängert. Anstatt bis zum 5. August sind die großformatigen Bilder nun bis zum 19. August in der Sammlung Falckenberg in Hamburg zu sehen, wie die Deichtorhallen am Mittwoch mitteilten. Außerdem wird Wenders dort am 30. Mai zu einem Künstlergespräch erwartet. weiter>>

 

 

12.04.2012 Haypress - Armenische Nachrichten

Ein Kunstprojekt versucht die Versöhnung von Türken, Armeniern und Kurden

völkermord armenier türken kurden türkei

Fotowand mit den Konterfeis von Überlebenden des Völkermords an den Armeniern (Bild: AP)  weiter>>


02. 04.2012 Klassik.com

Armenischer Komponist starb im Alter von 91 Jahren

Alexander Arutjunjan verstorben

Jerewan, 02.04.2012. Der armenische Komponist Alexander Arutjunjan ist am 28. März im Alter von 91 Jahren verstorben. Arutjunjan gilt nach Aram Chatschaturjan als der bedeutendste armenische Komponist. In Deutschland kennt man in erster Linie seine Blechbläserkonzerte. weiter>>

 

 

 

21.03.2012 Donaukurier.de

Musikalischer Höllensturz


Bild: Musikalischer Höllensturz. Ingolstadt Ingolstadt (jsr) Vor fast hundert Jahren, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, ermordeten Mitglieder der Bewegung der Jungtürken zwischen 300 000 und 1,5 Millionen Armenier in der Türkei. Franz Hummel hat über dieses Massaker ein Stück komponiert, das beim Konzertverein im Ingolstädter Festsaal von dem armenischen Pianisten Vardan Mamikonian und dem russischen Geiger Pavel Berman uraufgeführt wurde.

Ingolstadt (jsr) Vor fast hundert Jahren, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, ermordeten Mitglieder der Bewegung der Jungtürken zwischen 300 000 und 1,5 Millionen Armenier in der Türkei. Franz Hummel hat über dieses Massaker ein Stück komponiert, das beim Konzertverein im Ingolstädter Festsaal von dem armenischen Pianisten Vardan Mamikonian und dem russischen Geiger Pavel Berman uraufgeführt wurde. weiter>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

05.03.2012 HayPress-online Der Schlüssel zum Überleben Armeniens

 
Armenien erstes armenisches Buch Venedig
Ein Evangelium aus dem Jahr 1331 mit einer Buchmalerei von St. Matthäus mit dem Künstler selbst, Sargiz Pitzak, kniend zu Füßen des Evangelisten.
VENEDIG. – Die armenische Zivilisation ist eines der ältesten überlebenden im Nahen Osten. Der Großteil seiner Geschichte war Armenien jedoch eine Nation ohne Land. Dies machte das gesprochene und geschriebene Wort zu dem wichtigsten Mittel durch das die armenische Identität, mit einer großen Bedeutung in der Kultur des Volkes, erhalten geblieben ist. weiter>>
 
 
23.02.2012 Cinefacts.de
 
 
Könige zu verkaufen: Armenien - Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR Menschen | F 2011

Episodentitel: Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR

Genre: Menschen

Länge: 15 Minuten

 INHALT -"In Armenien sind wir drei Millionen Armenier und vier Millionen Könige." Das ist die Devise von zwei Brüdern, die ihre Landsleute wie Könige ausstaffieren: mit Krone und Hermelinmantel. Vor ihrem Schaufenster bleiben die Passanten stehen, erkennen eine Ähnlichkeit mit dem oder jenem Porträt und kaufen ihr königliches Bild, um es zu Hause aufzuhängen. Sie träumen davon, dass Armenien nur von Königen bewohnt ist, die sich selbst bedienen, anstatt ihre Bediensteten in Anspruch zu nehmen. Arman Yeritsyan, der Regisseur von "Könige zu verkaufen" ist repräsentativ für die neue Generation armenischer Filmschaffender, die es versteht, scharfe Beobachtungsgabe mit überbordender Fantasie zu verbinden. weiter>>

26.01.2012 dradio.de

Schach als Pflichtfach in Armenien

Eine Reportage von Ani Matevosyan und Mirko Schwanitz

Drei Jahre lang hat Schachgroßmeister Smbat Lputjan über 1300 Lehrer ausgebildet. Der fast bankrotte Staat hat mehrere Millionen Euro in das Projekt gesteckt. Armenien konzentriert sich auf seine letzte verbliebene Ressource: Die Köpfe der Menschen.

Seit letztem Jahr lernen alle Sieben- bis Zehnjährigen in Armenien zweimal die Woche Schach. Die Idee hatte Schach-Großmeister Smbat Lputjan: "Unser Ziel ist es, mit jungen kreativ denkenden Menschen unserem Land zu einer besseren Zukunft zu verhelfen."

 

13.02.2012 Deutschlandradio Kultur

"Die Kugel hat sie verfehlt"

Muriel Mirak-Weissbach über ihre armenischen Eltern

Moderation: Dieter Kassel

Als kleine Kinder haben ihre Eltern den Genozid an den Armeniern in der Türkei überlebt, nun hat Muriel Mirak-Weissbach darüber ein Buch geschrieben. Im Interview spricht sie über die Identität der modernen Türkei und Chancen zur Versöhnung. weiter>>

 

18.01.2012

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Eriwan - Armenien in den Augen des Deutschen Botschafters

Im Frühjahr ist in Eriwan die offizielle Eröffnung des Sprachlehrzentrums des deutschen Goethe-Instituts vorgesehen. Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Armenien Hans Jochen Schmidt besuchte vor paar Tagen dieses Zentrum weiter>>

 

05.12.2011

Form frisst Zugang – Relocation

Geschrieben von Ole Schwabe Kategorien: Kultur

“Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten.” Es ist dieser Übergang, den der belgische Filmemacher Pieter Geen als Ausgangspunkt seiner Inszenierung Relocation wählt. weiter>>

 

24.11.2011 Süddeutsche Zeitung

Wie er es fühlte

 

Zum Tod des amerikanischen Jazz-Drummers Paul Motian weiter>>

 

20. November 2011 Deutschlad Radio Kultur

Altes und neues Requiem

RIAS Kammerchor mit Uraufführung von Mansurian

Am 19. November findet im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin eine besondere Uraufführung mit dem RIAS Kammerchor und dem Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Alexander Liebreich statt. Der armenische Komponist Tigran Mansurian schuf sein Requiem im Auftrag der beiden Ensembles und widmet es den Opfern des Genozids an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges, bei dem der 1939 geborene Mansurian einen Großteil seiner Familie verlor.

 

03. November 2011 Lausitzer Rundschau

Stacheldraht steckt in den Köpfen

Cottbus „Nachbarn“ im gewöhnlichen Sinne sind die Bewohner von Bagaran nicht. Stacheldraht teilt das Dorf in zwei Länder ein – seit fast 100 Jahren, seit dem Völkermord der Türkei an der armenischen Bevölkerung. Ein Filmverleih mit Lausitzer Beteiligung brachte die Dokumentation nach Cottbus. weiter>>

 

Konzert voller Herzblut: Superstar Jivan Gasparyan mit Quartett

Osnabrück. Jeder Großvater freut sich, wenn der Enkel in seine Fußstapfen tritt. Doch Jivan Gasparyan lächelt geradezu selig, wenn er seinem gleichnamigen Enkel lauscht. Denn der 27-jährige Jivan junior spielt ebenso wie Jivan senior das armenische Volksinstrument Duduk.

http://www.noz.de/lokales/57847133/konzert-voller-herzblut-superstar-jivan-gasparyan-mit-quartett

http://www.noz.de/lokales/57821116/wanderer-zwischen-den-welten-jivan-gaspraryan

 

 

 

Armenien und Sachsen-Anhalt bereiten kulturellen Austausch vor

07.09.11 | 17:26 Uhr Sachsen-Anhalt und Armenien bereiten einen kulturellen Austausch für das Jahr 2012 vor. Möglich seien Auftritte oder Ausstellungen von Künstlern im jeweils anderen Land, teilte Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) am Mittwoch nach einem Besuch des armenischen Botschafters Armen Martirosyan in Magdeburg mit.
 
 

 

Anduni - Fremde Heimat

 

Die Deutsch-Armenierin Belinda entdeckt in diesem Vertreter des „deutsch-türkischen Kinos“, dass Sehnsucht nach Heimat und Suche nach den eigenen Wurzeln zwei verschiedene Dinge sind.

http://www.critic.de/film/anduni-fremde-heimat-2971/

 

Der vergessene Völkermord

Von Johann Ritter 9. Mär 2012, 22:25

Eine unmögliche Liebe: Der türkische Offizier Egon (Alessandro Preziosi) ist der Armenierin Nunik (Paz Vega) verfallen. Doch die Feindseligkeiten zwischen den Volksgruppen wachsen. © ZDF / ARD Degeto

Eine unmögliche Liebe: Der türkische Offizier Egon (Alessandro Preziosi) ist der Armenierin Nunik (Paz Vega) verfallen. Doch die Feindseligkeiten zwischen den Volksgruppen wachsen. © ZDF / ARD Degeto

Die Schätzungen schwanken beträchtlich: Zwischen 300.000 und 1,5 Millionen Armenier sollen zwischen 1915 und 1917 türkischen Gräueltaten zum Opfer gefallen sein. Doch der Völkermord von Anatolien droht in Vergessenheit zu geraten, ein Aufarbeiten hat kaum einmal stattgefunden. Die Brüder Paolo und Vittorio Taviani schlugen das dunkle Kapitel in 'Das Haus der Lerchen' (2007) umso beherzter auf. Das Drama, das 3sat nun wiederholt, rollt die historischen Ereignisse aus Sicht einer armenischen Großgrundbesitzerfamilie auf, die in eine Gewaltspirale gerät.

Ismene (Angela Molina, rechts) sieht Nuniks (Paz Vega) Liebe zu einem türkischen Offizier mit Sorge. © ZDF / ARD Degeto
Ismene (Angela Molina, rechts) sieht Nuniks (Paz Vega) Liebe zu einem türkischen Offizier mit Sorge. © ZDF / ARD Degeto

Paz Vega spielt die schöne Armenierin Nunik, die eine unmögliche Liebesbeziehung zu einem türkischen Offizier (Alessandro Preziosi) unterhält. Mit Moritz Bleibtreu ist an der internationalen Koproduktion auch ein deutscher Star beteiligt.

 

 

 

Ausstellung vom 20.10.2011 bis 05.12.2011

Die armenische Kunst nimmt durchaus an den modernen Entwicklungsprozessen der Weltkultur teil. Um dies zu dokumentieren, und die Beziehungen von Deutschland und Armenien zu stärken, möchte der Kunstverein “Talstrasse“ eV in Halle (Saale) einen  kulturellen Austausch zwischen Künstlern aus Armenien mit Künstlern aus Sachsen-Anhalt anstoßen. Im Zeitraum vom 20. Oktober bis 5. Dezember 2011gibt es daher eine Ausstellung  weiter>>

Zweimal Arche Noah

Auf armenischer Münze und im Massstab 1:2 in Köln 

weiter>>

 

Montag, 09. Mai 2011 in Nachrichten.at

Festival 4020: Letzter Tag mit armenischen Klängen  weiter>>

 
Der Museumsbau zu Eriwan

Eine Besucherin des Cafesjian Center of the Arts betrachtet eine Glasskulptur der tschechischen Künstler Stanislaw Libenský und Jaroslawa Brychtowáim
In der obersten Etage der Kaskade brütet Vahagn Marabyan in seinem Büro. Der Armenier leitet das Kunstzentrum, seit sich De Marsche im März dieses Jahres plötzlich verabschiedete. Marabyan spricht von dem Museum noch so wie am Anfang viele gesprochen haben. Es sei einzigartig, sagt er, ein nationales Juwel, auf das die Menschen stolz seien. "Unsere Standards sind hoch", sagt der Museumsleiter. Alle Räume entsprächen internationalen Ansprüchen, was die Beleuchtung und Klimatisierung angehe.Weiter>>
 
 
Armenien gewinnt die Junior-Ausgabe des ESC
 
An Spannung war die jüngste Ausgabe des Junior Eurovision Song Contest nicht zu überbieten. Am Ende stand fest: Armenien macht das Rennen. Mit nur einem Vorsprung sicherte sich Vladimir Arzumanyan mit seinem Song "Mama" den Sieg beim achten Junior ESC Weiter>>
 
Dersims Hoffnungsträger

Ein Bericht über die bevölkerungsmäßig kleinste Provinz der Türkei, die als kurdisch, alevitisch und ausgesprochen liberal gilt - von Daniela Bender Weiter>>
 
Filmfestspiele Cannes : „Hundeelend” von Serge Avedikian gewinnt Goldene Palme in der Sparte „Bester Kurzfilm“

Konstantinopel Anfang des 20. Jahrhunderts: Die in den Straßen der Stadt umherirrenden Hunde sind der Regierung ein Dorn im Auge. Sie fasst den Entschluss, die Tiere auf einer einsamen Insel ihrem Schicksal zu überlassen. Bewegender Animationsfilm nach einer wahren Geschichte.

Konstantinopel im Jahr 1910: In den Straßen der Großstadt streuen Tausende Hunde umher. Die neue Regierung sucht Rat bei Experten, um gegen die Hundeplage vorzugehen. Da entschließt sie sich, die 30.000 Hunde auf einer einsamen Insel ihrem Schicksal zu überlassen. Die Hundefänger beginnen ihre grausame Arbeit. Ohne Wasser und Nahrung werden die Tiere auf die Insel verfrachtet.
Bewegender Animationsfilm nach einer wahren Geschichte, der die Ereignisse aus Sicht einer Hündin sowie aus der Sicht eines Hundefängers schildert.

ZUSATZINFORMATION

Schauspieler und Regisseur Serge Avédikian wurde 1955 in Armenien geboren. Er hat bereits zahlreiche Dokumentarfilme und Kurzfilme gedreht. Weiter>>
 
Hinweis zum Festival zwischen dem 10. und 17. Juli 2011
 
Hinweis auf die Filmfestspiele der Goldenen Aprikose