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DOĞAN AKHANLI – «Madonnas letzter Traum» im «Theater im Bauturm»

 
Am 12. und 13. Dezember 2021, sowie am 28. und 29. Januar 2022 wird das Stück noch wiederholt aufgeführt.
Unser Freund Doğan Akhanlı ist schon über einen Monat nicht mehr persönlich unter uns. Am 18. und 19. Oktober haben wir uns von ihm in der «Alte Feuerwache» und auf dem Melaten-Friedhof verabschiedet.
Viele von euch haben sich vielleicht schon sein Theaterstück «Madonnas letzter Traum» im «Theater im Bauturm» angesehen.
Wer sich einen kleinen visuellen Eindruck davon machen möchte, kann sich jetzt meine Fotoserie dazu anschauen.
Es gibt diese Fotoserie in Farbe und in Graustufen.
MADONNAS LETZTER TRAUM
Ein Theaterstück von Doğan Akhanlı nach seinem gleichnamigen Buch
THEATER IM BAUTURM
Inszenierung Susanne Schmelcher | Ausstattung Sarah Sauerborn | Musik Viola Kramer | Video Frederik Werth | Produktionsleitung Laura Dreyer | Unter Mitwirkung von Doğan Akhanlı | Aufnahme Violine Franziska Münzberg | Mit Marc Fischer und Sibel Polat |
Premiere 17. September 2021 | Dauer 2H 45M
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2021 und für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater
MADONNAS LETZTER TRAUM
Ein türkischer Schriftsteller will nicht glauben, dass die Protagonistin des Nationalromans Die Madonna im Pelzmantel 1938 in Berlin eines natürlichen Todes gestorben ist. Er nimmt die Ermittlungen auf und schon bald eröffnet sich vor ihm ein historisches Panorama von Schuld und Verantwortung, das vom Emigrantenleben im Berlin der Vorkriegszeit über den Untergang des seeuntauglichen Flüchtlingsschiffs Struma vor der türkischen Küste im Jahr 1942 bis zur aktuellen Erinnerungskultur an die Verbrechen des Holocaust in Europa reicht. Der virtuos erzählte und verschachtelte Roman zeichnet ein Geflecht historischer Stimmen nach, die in dieser Konstellation noch nie zuvor hörbar wurden. So entsteht eine phantastische Reise durch Zeit und Raum, in der sich Detektivgeschichte, Beziehungsdrama und Road Movie mischen.
DOĞAN AKHANLI
Der Schriftsteller Doğan Akhanlı ist einem breiteren Publikum zuletzt durch Verhaftung in Granada bekannt geworden, den Bericht von seinem durch das Erdogan-Regime verfügten Arrest im Spanienurlaub und die sich daran anschließende Freilassung dank Vermittlung der EU. Sein bereits 2005 auf Türkisch erschienenes, aber erst 2019 übersetztes Epos Madonnas letzter Traum ist ein faszinierend vielschichtiger Text, der das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte aus ungewohnter Perspektive beschreibt.
PRESSEECHO
Doğan Akhanlıs ungemein komplexer Roman wird nun von der Regisseurin Susanne Schmelcher auf der Bühne des Theater im Bauturm zu einer kongenialen Theaterfassung adaptiert. [...] So meisterhaft wie der Romancier mit Zeit und Raum jongliert und dabei neue, spannende Blicke auf historische und moderne Flüchtlingsdramen wirft, so souverän und sicher führt uns das Schauspielduo durch ein erzählerisches Labyrinth, das dank virtuoser Lotsen nie an narrativem Elan einbüßt. (Kölner Stadt-Anzeiger)
Die Darsteller leisten grandioses […] - in ihren wechselnden Rollen komprimieren die beiden die Handlungsstränge zu ausdrucksstarken Vignetten. (Kölnische Rundschau)
TRAILER
WEBSITE DES THEATERS
TEXT-QUELLE: THEATER IM BAUTURM
LINKS ZUR FOTOSERIE:
8. Oktober 2021 – Madonnas letzter Traum – Theater im Bauturm (in Farbe)
FOTOSERIE: © Klaus Müller
Gerne dürfen die Fotos auch weiter verwendet oder geteilt werden, einzeln oder als Serie!
Bitte immer mit dem Zusatz: Fotos: © Klaus R. Müller
 
Doğan Akhanlı6
 

 

  

Madonnas letzter Traum

von Doğan Akhanlı | Regie Susanne Schmelcher | Austattung Sarah Sauerborn | Musik Viola Kramer | Video Frederik Werth | Produktionsleitung Laura Dreyer | Unter Mitwirkung von Doğan Akhanlı | Mit Marc Fischer und Sibel Polat

 

Ein türkischer Schriftsteller will nicht glauben, dass die Protagonistin des Nationalromans Die Madonna im Pelzmantel 1938 in Berlin eines natürlichen Todes gestorben ist. Er nimmt die Ermittlungen auf und schon bald eröffnet sich vor ihm ein historisches Panorama von Schuld und Verantwortung, das vom Emigrantenleben im Berlin der Vorkriegszeit über den Untergang des seeuntauglichen Flüchtlingsschiffs Struma vor der türkischen Küste im Jahr 1942 bis zur aktuellen Erinnerungskultur an die Verbrechen des Holocaust in Europa reicht. Der virtuos erzählte und verschachtelte Roman zeichnet ein Geflecht historischer Stimmen nach, die in dieser Konstellation noch nie zuvor hörbar wurden. So entsteht eine phantastische Reise durch Zeit und Raum, in der sich Detektivgeschichte, Beziehungsdrama und Road Movie mischen.
Der Schriftsteller Doğan Akhanlı ist einem breiteren Publikum zuletzt durch Verhaftung in Granada bekannt geworden, den Bericht von seinem durch das Erdogan-Regime verfügten Arrest im Spanienurlaub und die sich daran anschließende Freilassung dank Vermittlung der EU. Sein bereits 2006 erschienenes Epos Madonnas letzter Traum ist ein faszinierend vielschichtiger Text, der das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte aus ungewohnter Perspektive beschreibt.
Susanne Schmelcher studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Mainz und Granada/Spanien. Sie inszeniert u.a. am Pfalztheater Kaiserslautern, am Theater Heidelberg und am Tiroler Landestheater Innsbruck. Für ihre dortige Inszenierung von Tolstois Anna Karenina erhielt sie 2015 den Nestroy-Preis in der Kategorie Beste Bundesländer-Aufführung. Ihre Inszenierung von Wolfgang Herrndorfs Tschick am Theater Heidelberg hat mittlerweile weit über 100 Vorstellungen erlebt. Ihre Bauturm-Inszenierung von Hans Falladas Kleiner Mann—was nun? war für den Kölner Theaterpreis 2018 nominiert.

 

 

Doğan Akhanlı5

 

 

Informationen über das Stück gelangen Sie unter: https://www.theaterimbauturm.de/spielplan/repertoire/madonnas-letzter-traum/

Theater im Bauturm - Freies Schauspiel Köln |
Telefon 0221 524242 | Mail to: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 
Die Deutsche Gesellschaft e. V. bietet im Herbst 2020 zwei Recherchereisen für Journalist*innen nach Georgien und in die Ukraine an.
Beide Projekte werden durch das Auswärtige Amt gefördert. Journalist*innen aus Deutschland können sich bis zum 30. August 2020 um die Teilnahme bewerben.

Sollten die Reisen aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden können, ist die Umsetzung des Programms in digitaler Form beabsichtigt. Beide Projekte werden in englischer Sprache durchgeführt.

Die Einzelheiten der Recherchereise nach Georgien finden Sie hier:

 

DG JournalistInnenaustausch Georgien

Weitere Informantionen

 

Info der DAG: Bekanntlich werden solche Recherchereisen vom Auswärtigen Amt AA finanziert. Allerdings wurde ein Antrag, im Herbst 2020 eine Recherchereise auch nach Armenien zu finanzieren - das war in 2018 und 2019 erfreulicherweise der Fall - vom AA nicht genehmigt.

 

 

 

System of a Down Tour 2021  -  11.–13. Juni 2021 Nürburgring/Eifel (Rock im Park)

 

SystemofaDown Nürburgring Eifel System of a Down concerts near you. Nürburgring/Eifel

 

 https://www.rock-am-ring.com/lineup

https://www.rock-am-ring.com/bands/system-of-a-down

 

 

Onlinekurs " Armenisch für Fortgeschrittene " im Angebot der VHS

Volkshochschule Düsseldorf

 

Wir haben gerade diese Woche einen siebenwöchigen Onlinekurs "Armenisch für Fortgeschrittene" hier an der VHS gestartet, den Hasmik Hakopjan leitet. Da können im Prinzip bundesweit alle Interessenten mitmachen, die schon über Grundkenntnisse des Armenischen verfügen. Wir arbeiten mit M. Hakobyans Lehrbuch "Eastern Armenian" (Tigran Mets Publishing House, Yerevan), ab Lektion 17.
Alle Kursdaten und eine direkte Anmeldemöglichkeit findet man hier:

 

Neuer Anfängerkurs "Armenisch"

 

Dieser Link wird auch über den Sommer weiter gelten, wenn wir den neuen Anfängerkurs für Armenisch ab dem 4. September 2020 immer freitags abends starten werden. Neue Gesichter gern willkommen!

 

 

 

 

 

Armenische Musik

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Die armenische Musik hat ihre Ursprünge im Armenischen Hochland, wo man traditionellerweise Volkslieder gesungen hat. Die weit zurückreichende Musiktradition Armeniens wurde im späten 19. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert zunächst von Komitas Vardapet, ein bedeutender Priester und Musikwissenschaftler, gesammelt und weiterentwickelt. Die armenische Musik wurde international hauptsächlich durch die Komponisten Aram ChatschaturjanAlexander ArutjunjanArno Babadschanjan und Karen Kavaleryan, sowie durch Pop-Sänger und -Artisten wie Dschiwan GasparjanAra GevorgyanSirushoEva Rivas und viele andere vertreten.