Performancekünstler

 

 

Krikor Manugian über seinen armenischen Bruder der in der Diaspora lebt ...

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um das letzte Wort Diaspora aufzunehmen, möchte ich vorausschicken, dass es zwischen dem Deutschen und dem Armenischen Verständnis einen großen Unterschied gibt. Dieses möchte ich an einem Beispiel erläutern. Als Kleinkind bin ich im Münsterland in der Stadt Emsdetten aufgewachsen. Sowohl das Münsterland als auch Emsdetten haben überwiegend Gläubige welche von der Konfession Katholisch sind. Die Evangelischen Gläubigen sind in beiden Fällen in der Minderheit. Daher fühlen sich die Evangelischen sowohl im Münsterland als auch in Emsdetten als eine Minderheit in der Diaspora.

Im Gegensatz dazu leben die Armenier weltweit, mit Ausnahme der Republik Armenien - als Minderheit in der Diaspora. Dabei ist noch anzumerken das die Armenier neben den Juden zu einem Volk zählen, welche aufgrund der Geschichte über die ganze Welt verstreut Leben.

Nun zurück zum Bild, im Armenischen wird für das Wort "Bruder" im Umgangssprachlichen das Wort "Apar" genutzt. Im Folgenden möchte ich daher von meinem Apar sprechen. Wir kennen uns schon eine halbe Ewigkeit und ich weiß, das mein Apar schon einige Dinge in seinem Leben gemacht hat. Was ich aber nicht wusste und dieses er vor kurzem mitbekommen habe ist, dass er auch ein Künstler ist. Nun will ich Ihrem Urteil nicht vorausgreifen, aber ich denke da gilt es ein Talent zu entdecken. Bekanntlich können sich Künstler nicht vermarkten und Künstler können sich auch von Ihren Kunstwerken nicht trennen. Daher habe ich eine List angewandt und mein Apar überzeugt, dass er mir den Vertrieb seiner Werke überlässt und wir gemeinsam mit dem Erlös Armenische Projekte unterstützen. Da hab ich bei meinem Apar, den richtigen Nerv getroffen. Dieser hat mir dann eine Auswahl seiner Bilder zusammengestellt. Die Preise können Sie bei mir erfahren und je nachdem in OS oder K auch live betrachten. Bitte seien sie beim handeln nicht so geizig, den umso mehr Sie den Preis drücken umso weniger bleibt für das Armenische Projekt über. Lassen Sie mich Ihnen einen letzten Tipp geben: Entscheiden Sie nach Ihrem Kopf - Bauch Gefühl und Ihrem Geldbeutel. Mit dieser Leitlinie habe ich vor über 20 Jahren mein erstes Kunstwerk bei der Art Cologne erworben. Es war ein Werk von Moritz Götze und hat nun zwischenzeitlich den 10 fachen Wert vom ursprünglichen Kaufpreis

Viel Spaß beim Betrachten und bei der Entscheidung - oder nimm zwei!!

մկրտիչ երկաթեան

մեկ աշխարհ/կյանք

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Meg Aschkhar/Gyank

ոսկով մոլորվիլ

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Wosgov Molorvil

ծաղիկների մեջ

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Dzaghigneri Metsch

ոսկյա որդ

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Wosgia Wort

Կապույտ ոսկյա որդ

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Gabuyd Wosgia Wort

դեղին ոսկյա որդ

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Teghin Wosgia Wort

հույս

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Huys

ուրախ Կապույտ

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Urakh Gabuyd

կարմիր մոլոր

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Garmir Molor

Կյանք կարմիր-կապույտի

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Gyank Garmir-gabuydi

 

 

 

Protest gegen Armenien-Resolution„Der Bundestag ist kein Tribunal“

 

Wichtige Regierungsstühle bleiben leer

 Bundestag 01

 

Im Resolutionstext wird nicht nur der Völkermord explizit anerkannt. Auch die Mitschuld des Kaiserreiches wird benannt. Bei der Abstimmung im Bundestag werden aber die wichtigsten Regierungsstühle leer bleiben. Bundeskanzlerin Merkel und Vize-Kanzler Gabriel nehmen andere Termine wahr. Außenminister Steinmeier, der von Anfang an die Resolution verhindern wollte, reiste gestern nach Lateinamerika. Krikor Manugian, armenischer Performance-Künstler aus Osnabrück, vermutet ein absichtliches Fernbleiben.

 

 Bundestag 02

 

Beitrag vom 02.06.2016 im Deutschlandfunk Kultur

Von Kemal Hür im Beitrag vom 02.06.2016 im Deutschlandfunk Kultur

 

 

 

Mutiges Angebot zur Versöhnung Osnabrücker Performance-Künstler plant Aktion in Istanbul

 

Koffer packen für seinen „Gang nach Canossa“: Diese Installation möchte Krikur Manugian am Sonntag zum Gedenken an die armenischen Völkermordopfer am Istanbuler Taksim Platz aufstellen. Foto: David Ebener

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Als Widerstandskämpfer hat Manugians Großvater Asped (im Bild mit seiner Frau Mayram) den Genozid überlebt. Foto: David Ebener

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Osnabrück. Der in Osnabrück lebende Jurist und Performance-Künstler Krikor Manugian plant am Sonntag eine Aktion am Istanbuler Taksim Platz, um auf den Auftakt des bis heute geleugneten Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 101 Jahren aufmerksam zu machen.

„Angst habe ich keine“, sagt der 55-Jährige, der als Armenier in der Türkei aufgewachsen ist und als vierjähriger Sohn einer Gastarbeiterfamilie nach Deutschland gekommen ist, wo er „das freie Denken gelernt“ und dann später Jura studiert hat. Vorsichtsmaßnahmen hat er allerdings getroffen, indem er unter anderem Pressevertreter, das Auswärtige Amt, das Konsulat und die deutsche Botschaft in Istanbul über sein Vorhaben informiert hat – im Gegensatz zu seiner dortigen Familie, die er dadurch schützen möchte.

 

Beitrag vom 23.04.2016 im Neue Osnabrücker Zeitung

Von Matthias Liedtke

 

 

 

„Faces of Migration“

 

Kulturgeschichtliches MuseumForum MigrationInterkulturelle Sonderausstellung

Villa Schlikker

6. März bis 25. September 2016

 

Durch die Wanderungsbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Gesellschaft in Deutschland deutlich verändert. In politischen Debatten wurde über viele Jahre kontrovers dis-kutiert, was längst Fakt ist: Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Einwanderungsgesellschaft.Die Ausstellung zeigt aus historischer Perspektive die Normalität von Wanderungsprozessen. Begriff e des aktuellen Diskurses wie „Steuerung von Migration“, „Integration“, „Flüchtlingsstrom“ oder „Willkommens-kultur“ konfrontiert die Ausstellung „Faces of Migration“ mit individuellen Biografi en.In diesen Lebensgeschichten spiegeln sich die Prozesse, die Menschen immer wieder aus der gesamten Welt nach Osnabrück führten und führen. Jenen Menschen wird so in und mit der Ausstellung eine ganz persön-liche Stimme gegeben. Das ab-strakte Phänomen „Migration“ erhält ein konkretes ‚Gesicht‘.

 

Begleitprogramm

Donnerstag, 17. März 2016, 17:00 Uhr„Mein Name gehört zu meiner Identität“Krikor Manugian, dessen Weg vom Bosporus an die Hase führte, spricht mit Kathleen März über Herkunft, Identität und die Bedeutung des eigenen Namens

 

„Faces of Migration“ (PDF)

Perlenarbeit aus Dschibuti

 

 

 

Instagram (21. April 2016)

 

 

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noz_de Neue Osnabrücker Zeitung

Krikor Manugian packt in seiner Wohnung in Osnabrück den Koffer für eine Reise in die Türkei . Manugian plant in Istanbul eine Performance zum 101. Gedenktag des Auftaktes des Genozids an Armeniern im Osmanischen Reich am 24. April 1915.

 

Instagram

Foto: David Ebener

 

 

Krikor Manugian - "Aghet" – der Genozid an den Armeniern, 17.01.2015

 

 

Villa Schlikker



Im Forum Migration wird Krikor Manugian am 17. Januar 2015 über den Völkermord an den Armeniern referieren.

 

http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/krikor-manugian-aghet-der-genozid-an-den-armeniern-17012015.html

 

 

MOMENTUM EUROPEAN ART NETWORK EL-DRAC

 

+++ READING +++ POETRY and more +++
Dogan Akhanli & Krikor Manugian reading Lyrics
and poetry in in armenian, german and turkish
language – 06.10.2013 – 7 p.m. – FREE ENTRANCE
+++ READING +++ POETRY and more +++

Öffnungszeiten:
Vernissage: Do, 26.09.2013 19:00 Uhr
Offene Ateliers: Fr, 27.09.2013 - So, 29.09. 2013 12:00 – 18:00 Uhr
Danach täglich von 17:00 – 20:00 Uhr
Finissage: So, 06.10. 18:00 Uhr

 

MOMENTUM EUROPEAN ART NETWORK EL-DRAC

 

 

Besondere „Performance“: Krikor Manugian (Kirkor Pehlivan) liest "Die vierzig Tage des Musa Dagh“ auf Armenisch, Deutsch und Türkisch

 

40 tage Musa Dagh 

 

Öffentlich
Gastgeber: Stadtbibliothek Emsdetten

Freitag, 4. Oktober 2013 um 19:30

Stadtbibliothek Emsdetten Kirchstraße 40, 48282 Emsdetten



Die vierzig Tage des Musa Dagh

 

 

Hrant Dink Remembered in Cologne, Frankfurt

 

COLOGNE, Germany — Thirteen years have passed since Hrant Dink was murdered in front of the office of Agos, the newspaper he directed as editor in chief. Although the young assailant was apprehended, arrested and convicted, others accused of complicity, as well as those who ordered the assassination, have still not been brought to justice.

(All photos are by Krikor Manugian.)

https://mirrorspectator.com/2020/01/23/hrant-dink-remembered-in-cologne-frankfurt/

 

 

Einladung zum Aktionstag am 4. November - Das Problem heißt Rassismus

 

638. Unterschrift Krikor Manugian Köln www.armenien.de Jun 06, 2012

 

http://buendnis-gegen-das-schweigen.de/

 

 

 

Schnee von Orhan Pamuk

 

Freitag, 10. November 2006, 19.00 Uhr

Internationaler Literaturabend
Lesung mit Performance und Diashow

Das Buch des Jahres und „Ein Buch für die Stadt“:
Schnee von Orhan Pamuk in fünf Sprachen

Es wirken mit:
Albrecht Kieser (Journalist) liest deutsch;
Frau Hasmik Hagopian (Übersetzerin) liest armenisch;
Frau Hülya Engin (Übersetzerin ) liest türkisch;
Herr Adnan Dindar (Übersetzer) liest kurdisch;
Herr Harutuin Harutuinian (Theologe) – liest russisch.

Moderation: Krikor Manugian, Performancekünstler

Internationaler Literaturabend

 

 

Die Erblast der Geschichte

 

Eine Lesung in fünf Sprachen erinnert an die kulturelle Vielfalt in Kars. Der Armenier Kirkor Pehlivan stellt die Hintergründe des Projekts vor.

Für Kirkor Pehlivan liegt Kars in Westarmenien. Das sagt der Schatzmeister der Deutsch-Armenischen Gesellschaft e.V. in Köln, der seit seinem vierten Lebensjahr in Deutschland lebt, mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass der Zuhörer kurzzeitig irritiert ist. Liegt Kars, die ostanatolische Stadt, in die Orhan Pamuk den Dichter Ka schickt, nicht am östlichen Rand der Türkei? Dort findet man sie heute auf der Landkarte.

Der 45-Jährige hat für die Aktion „Buch für die Stadt“ eine Lesung des Romans „Schnee“ in fünf Sprachen organisiert: Armenisch, Deutsch, Kurdisch, Russisch und Türkisch. „Diese fünf Völker haben nachweislich in Kars gelebt“, sagt Pehlivan, der mit seiner Veranstaltung darauf hinweisen möchte, dass die Türkei ein Vielvölkerstaat ist. Ihm geht es darum, „dass die Menschen vorbehaltlos aufeinander zugehen können und die Kultur des anderen als Bereicherung ansehen und nicht als Gefahr oder Bedrohung“.

Den Dialog sucht der studierte Jurist, der als Versicherungsfachmann arbeitet, bewusst auch zu den Türken. Im Gegensatz zu vielen anderen Armeniern, die das Gespräch mit den Türken so lange ablehnten, bis diese den Genozid an den Armeniern anerkennen, sagt Pehlivan. Armenien wirft dem Osmanischen Reich als Vorläufer der Türkei vor, zwischen 1915 und 1918 eineinhalb Millionen Armenier ermordet zu haben. Der Grund dafür, dass der Genozid abgestritten wird, ist für Pehlivan leicht auszumachen: „Die ganze Bevölkerung ist indoktriniert.“

Pehlivans Ansicht nach tun sich die Türken schwer damit, den Genozid anzuerkennen, „weil sie mit der Erblast der Geschichte nicht umgehen können“. Kemal Atatürk habe die Staatsgründung 1923 als Punkt Null deklariert. „Ein »Davor« gibt es für die Türken nicht.“ Pehlivan vergleicht die Situation mit einer Erbschaft. „Sie erben etwas und sagen, die Schulden möchte ich nicht haben, aber die Rosinen, die picke

ich mir heraus. So haben es die Türken mit dem Erbe des osmanischen Reiches getan.“

Dass sich Orhan Pamuk dafür einsetzt, über die dunklen Punkte der türkischen Vergangenheit zu sprechen, gefällt Pehlivan. Der türkische Autor hatte in einem Zeitungsinterview gesagt, in der Türkei seien „eine Million Armenier und 30 000 Kurden umgebracht“ worden. Pamuk wurde dafür wegen „Beleidigung des Türkentums“ nach Artikel 301 des Strafgesetzbuchs in Istanbul vor Gericht gestellt. Der von der Europäischen Union kritisierte Prozess

war Anfang des Jahres eingestellt worden. „Ich fand das mutig und erkenne das hoch an“, meint Pehlivan.

Obwohl Pehlivan in Istanbul geboren wurde, legt er Wert darauf, Armenier zu sein: „Ich bin deutscher Staatsbürger armenischer Nationalität. Wenn eine Kuh im Schweinestall kalbt, ist es auch kein Ferkel“, betont Pehlivan. Die armenische Identität resultiert für ihn aus der reichen Kultur und Geschichte des Landes. „Es ist ein Genuss zurückzuschauen und zu sehen, was wir geschaffen, welche Spuren und Werte wir hinterlassen haben, obwohl wir fast ausgerottet wurden.“

Die Geschichte der Armenier wird bis heute stark von den Diasporagemeinden bestimmt. Die 5000 in Köln lebenden Armenier bilden die größte armenische Gemeinde

in Deutschland. Köln ist zudem Hauptsitz der armenischen Kirche. „Unser Erzbischof ist hier neben Kardinal Meißner der ranghöchste geistliche Vertreter“, berichtet Pehlivan.

Mit seiner fünfsprachigen Lesung möchte er sich auch als Performancekünstler profilieren. Denn als Künstler habe er das Recht, seinen Künstlernamen in den Pass eintragen zu lassen. Und dort soll sein armenischer Name Krikor Manugian stehen, um die Kontinuität zu seinen armenischen Vorfahren zu betonen.

Die Lesung in fünf Sprachen findet heute um 19 Uhr, im Kopelew-Forum in Köln (Neumarkt 18a) statt (und nicht wie im Programmheft angegeben in der Deutz-Kalker Straße). Eintritt: 5 Euro.

 

Die Erblast der Geschichte

 

  

Performancekünstler

 

 Performance (Kunst)

 

Performance wird eine situationsbezogene, handlungsbetonte und vergängliche (ephemere) künstlerische Darbietung eines Performers oder einer Performancegruppe genannt. Die Kunstform hinterfragt die Trennbarkeit von Künstler und Werk sowie die Warenform traditioneller Kunstwerke.

 

Performance (Kunst)