Archiv Kunst und Kultur 2020 Juni

 

 

 

Artists, Politicians and Rights Defenders Tell the Story of Osman Kavala

 

Die Kunstdirektorin des Berliner Maxim Gorki Theaters, Shermin Langhoff, und der Filmemacher Fatih Akın haben eine neue Kampagne für den verhafteten Geschäftsmann und Rechtsverteidiger Osman Kavala gestartet, der seit heute (3. Juni) 946 Tage lang im Silivri-Gefängnis in Istanbul hinter Gittern sitzt.

Unter dem Motto "Artists United for Osman Kavala" haben Vertreter aus Kunst, Politik und Zivilgesellschaft eine Initiative gegründet, um das internationale Bewusstsein für den Fall von Osman Kavala zu schärfen.

Unter dem Titel "Was hat Kavala getan?" Werden die Teilnehmer der Kampagne in täglichen Videobotschaften in den sozialen Medien Osman Kavalas Hingabe an Kultur und soziales Verständnis sowie seine Bedeutung für die Zivilgesellschaft in der Türkei - und darüber hinaus - veranschaulichen Grenzen.

In kurzen Videobotschaften erzählen verschiedene Menschen die Geschichte, wie Osman Kavala sich mit ihrem spezifischen Projekt beschäftigt oder sie auf andere Weise berührt hat. Dementsprechend wurden 12 Videos auf geteilt.

artistsunitedforosmankavala

 

Zu diesen gehört auch der Regisseur Fatih Akin, der in dem Clip ausführt, wie er Osman Kavala kennenlernte und was Kavala getan hat (what did Kavala do?)

Fatih Akin

Գրիգոր Մանուկեան

 

 

 

Jahrestag der Geziproteste in Türkei: Eine vergessene Geschichte
Der Gezipark in Istanbul war früher ein armenischer Friedhof.
Seine Geschichte ist verlorengegangen.

 

 

Im Istanbuler Gezipark, ein Jahr nach Beginn der Proteste im Mai 2014 Foto: Sedat Suna/dpa

 Im Istanbuler Gezipark, ein Jahr nach Beginn der Proteste im Mai 2014 Foto: Sedat Suna/dpa

 

Am 1. Juni jährten sich die Geziproteste, die bisher stärkste Protestbewegung gegen das Erdoğan-Regime, zum siebten Mal. Die AKP-Regierung wollte an die Stelle des Geziparks am Taksimplatz ein mehrstöckiges Einkaufszentrum bauen, wogegen sich Widerstand regte, der sich bald im ganzen Land verbreitete.

Unter dem Slogan „Taksim ist überall, Widerstand ist überall“ organisierten sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen. Auch in der Geschichte der LGBTI-Bewegung hat der Park eine wichtige Rolle gespielt. In den 80er und 90er Jahren war er Treffpunkt für schwule Männer – um sich kennenzulernen und für Sex. Und in den 90er Jahren gab es eine Sitzblockade von trans Frauen gegen Polizeigewalt auf den Treppen des Parks.

Aber der Gezipark ist mehr als eine Grünanlage. Der Ort, der als Gezipark bekannt ist, war früher ein armenischer Friedhof, der Surp-Agop-Friedhof. Er entstand in Zeiten einer Pandemie, also in ganz ähnlichen Zeiten wie heute. Die Armenier*innen, die 1560 an der Pest gestorben sind, wurden auf dem freien Platz vor dem anliegenden Krankenhaus begraben.

Der Sultan jener Zeit, Süleyman der Prächtige, hatte das Gelände aus Dankbarkeit gegenüber seinem armenischen Koch, Manouk Karasefer­yan, der armenischen Gemeinde geschenkt, und so wurde es in einen Friedhof umgewandelt. Es muss ungefähr so abgelaufen sein: Die Deutschen wollten gegen den Sultan ein Komplott schmieden und wiesen Karaseferyan an, das Essen des Sultans zu vergiften. Der erzählte wiederum dem Sultan davon und erhielt als Belohnung dieses Stück Land.

 

Jahrestag der Geziproteste

taz.de

 

 

 Biwak führt uns nach Armenien

 

Biwak Armenien

 

In Teil fünf wird der Aragaz, der höchste Berg Armeniens bestiegen. Wenn Ihr Lust bekommen habt, könnt ihr auch die ersten vier Teile auch noch anschauen. Leider ist dieses in der Mediathek nur noch bis zum  11.07.2020 verfügbar. Wer zu spät kommt, hat es nicht verdient.

Teil eins bis fünf

 

 

 

Ein neues Leben für die armenische Wandmalerei des siebten Jahrhunderts

11. Mai 2020

The Armenian Mirror-Spectator...

Armenische Wandmalerei des 7. Jahrhundert Bild

 

Titelbild

Armenische Wandmalerei des 7. Jahrhundert

 

 

 

System Of A Down: Serj Tankian über den Grund, warum es immer noch kein neues Album gibt

 

 

System Of A DownVon links nach rechts: Serj Tankian, Daron Vartan Malakian, John Dolmayan, Shavo Odadjian.

Սերժ Թանգյան | Տարօն Վարդան Մալաքեան | Ճոն Տոլմայեան | Շավո Օդաջյան

 

Es ist nun bereits 15 Jahre her, dass wir neue Musik von System Of A Down zu hören bekommen haben. Anno 2005 brachte die Kombo um Frontmann Serj Tankian nämlich zuletzten die beiden Alben „Mezmerize“ und „Hypnotize“ auf den Markt.

 

Wieso es so lange nichts Neues mehr von der Kombo zu hören gab, erläutert Tankian nun einmal mehr in einem coronafreundlichen Live-Chat auf Facebook mit Tumo Center For Creative Technologies.

Demnach – und das hören wir nicht zum ersten Mal – konnte man sich bandintern nicht auf eine gemeinsame Richtung festlegen. Mit den vielen verschiedenen Ansichten über die Entwicklung der Band sei es schier unmöglich, etwas Neues zu kreieren.

Man habe es viele Jahre versucht und unabhängig voneinander Material geschrieben, doch einen gemeinsamen Nenner haben man (bislang) nicht finden können.

 

 

morecore.de

 

 

»Die Solidarität war wie ein Stück Poesie«

 

Aus: Ausgabe vom 30.05.2020, Seite 1 (Beilage) / Wochenendbeilage
Kunst und Repression

 

Gespräch mit Dogan Akhanli. Über seine vier Verhaftungen, Politik zwischen Literatur und Schauspiel, den Umgang mit Völkermord und rechter Gewalt
Interview: Serdat Komar und Mario Tal

 

Interview: Serdat Komar und Mario Tal

 

 

Wie wir der APA-OTS Presseinformation entnehmen können:

Kugler: Abkommen verstärkt Partnerschaft mit Armenien und bietet neue Wirtschaftschancen
Vorsitzende der parl. Freundschaftsgruppe Österreich Südkaukasus: Handels-und Investitionsbeziehungen weiter ausbauen

 

Wien (OTS) - "Als Vorsitzende der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Österreich Südkaukasus, die neben Aserbaidschan und Georgien auch Armenien umfasst, freue ich mich sehr über die Ratifizierung des CEPA-Abkommens (Comprehensive and Enhanced Partnership Agreement) zwischen der EU und Armenien", stellte heute, Freitag, die ÖVP-Sprecherin für Menschenrechte und Vertriebene, Abg. MMag. Dr. Gudrun Kugler, fest. Das Abkommen über eine umfassende und verstärkte Partnerschaft zwischen der EU und der Europäischen Atomgemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten steht heute auf der Tagesordnung des Nationalrats.

 

Abkommen verstärkt Partnerschaft mit Armenien und bietet neue Wirtschaftschancen

 

 

 
Nationalrat gibt grünes Licht für internationale Abkommen: Geldwäsche, Strafvollzug, Armenien, OPEC-Fonds, Lateinamerika

Wien (PK) - Zahlreiche internationale Abkommen sowie Entschließungen standen heute auf der Tagesordnung des Nationalrats. Dabei ging es um die unterschiedlichsten Bereiche - angefangen von einer verstärkten Zusammenarbeit mit Armenien sowie einer Änderung im Amtssitzabkommen zwischen Österreich und dem OPEC-Fonds für internationale Entwicklung, über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke und die Überstellung verurteilter Personen bis hin zu Änderungen im Übereinkommen zur Gründung des Europäischen Büros für Kommunikation und zum Übereinkommen des Europarats über Geldwäsche. Außerdem lag das Übereinkommen zur Errichtung der Internationalen EU-LAK-Stiftung vor. All diese Vorlagen des Außenministers erhielten einhellige Zustimmung.

 

Nationalrat gibt grünes Licht für internationale Abkommen

 

 

Armenians in Cologne

Anmerkung 2020 05 26 223053

 

Deutschland ist nach Frankreich die zweitgrößte Gemeinschaft der Armenier in Westeuropa

 

https://www.instagram.com/tv/CAokJafHueh/?igshid=4q7xtwwzttfz

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Eine Sommerreise durch den KaukasusArmenische Impressionen

 

43 Min.
Verfügbar vom 18/05/2020 bis 01/06/2020

 

Der finnische Schauspieler Ville Haapasalo lädt zu einer zehnteiligen Entdeckungsreise durch den Kaukasus ein. Das beeindruckende Gebirge bildet mit seinen über 5.000 Meter hohen Gipfeln die natürliche Grenze zwischen Europa und Asien. In dieser Folge: Nach einer langen Fahrt durch den äußersten Süden des Kaukasus entlang der türkischen Grenze erreicht Ville Armenien.
Es ist eine lange Reise von Georgien nach Armenien. Nach einer nächtlichen Fahrt passieren Ville Haapasalo und sein Team die Grenze und fahren direkt ins Hotel, um noch ein wenig Schlaf zu bekommen. Der erste Tag in der armenischen Hauptstadt Eriwan startet mit einem ausgiebigen Frühstück. Auf dem Tisch türmen sich die regionalen Köstlichkeiten, unter anderem Matnakasch, ein von Hand gezogenes Brot, sauer eingelegtes Gemüse, diverse Kräuter, Omeletts und frische Tomaten. Nach dieser wunderbaren Stärkung macht sich der Reisende auf, um einen armenischen Brauch kennenzulernen: die Segnung der Weintrauben. Sie erfolgt um den 15. August herum und markiert den Beginn der Weinlese. Zur gleichen Zeit feiert das Land Mariä Himmelfahrt. Während des Gottesdienstes stößt Ville Haapasalo auch auf einen vorchristlichen Brauch: die Matagh genannte Segnung und Opferung eines Hahns oder Hammels. Einst galt das Opfer den Göttern als Dank für die reiche Ernte. Der Reiseführer Aston erklärt, dass dieser Opferbrauch heute unterschiedlich praktiziert wird: Statt das Tier zu schlachten, kann man ihm auch die Freiheit schenken. In einem Jazzclub geht der Tag zu Ende. Dort besteigt Ville Haapasalo gemeinsam mit dem prominenten armenischen Sänger Forsh die Bühne. Am folgenden Tag nimmt er morgens den Wagen, um ein jesidisches Dorf inmitten einer riesigen, sonnenverbrannten Grassteppe aufzusuchen. Die Temperaturen steigen auf fast 40 Grad Celsius. Ville Haapasalo lässt sich dennoch die Bräuche, die Kultur und die Geschichte der Jesiden erklären, die sich in Armenien unterdrückt fühlen.

 

 

Eine Sommerreise durch den Kaukasus

 

 

İyikim Benim - Alex Tataryan

 

Alex berührte unsere Herzen zuerst mit "Aşk Senin Adın" (Liebe ist dein Name) . Verbessert weiterhin unsere Seelen in Bezug auf die Liebe durch "İyiKim" .

[Alex İlk ‘’Aşk Senin Adın’’ ile kalbimize dokunmuştu. ‘’İyiKim’’ ile ruhumuzu aşka dair iyileştirmeye devam ediyor…]

Hervorzuheben ist, dass im gesammten Musikclip, der Text durch eine geberdende Frau auch den Gehörlosen einen Zugang verschafft. Es ist diesem Titel zu wünschen, dass er ein Ohrwurm wir und in diesem Sommer gute Laune verbreitet.

 

 

 

 

 

Liana Aleksanyan Interview with ANPO

 

In ihrem Interview erzählt die Opernsängerin Lianna Aleksanyan, dass diese Spielsaison für sie mit Schwierigkeiten verbunden war. Der Spielplan war voll, aber unerwartet bekam sie einen Monat Urlaub so wie auch die Möglichkeit ihre Heimat Armenien zu besuchen. Diese Gelegenheit wollte die Sängerin auf gar keinen Fall verpassen und Mitte Februar traf sie in ihrer Heimat ein.

Sie hat natürlich eine wunderschöne Zeit mit ihren Freunden und mit der Familie verbracht. Nach ihrer Rückkehr bekam sie einen Anruf aus Deutschland, aus dem Opernhaus Düsseldorf, dass das das Opernhaus auf unbestimmte Zeit schließen müsste und außerdem alle Flüge wurden anuliert..."Ich kann nicht sagen, dass ich unzufrieden bin, dass ich hier geblieben", setzte die Sängerin fort. Sie ist sehr erfreut und das ist für sie ein großes Geschenk. Leider sind 4 geplante Vorstellungen ("Madam Butterfly") für Frau Aleksanyan geplatzt, sowie auch zwei Debüt-Rollen in den Opern " Don Carlos" und "Macbeth". "Bedauerlicherweise sind diese Opern nicht zustande gekommen, aber ich habe noch große Hoffnungen, dass die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf ab September diese Vorstellungen wieder auf die Beine bringen wird," meint die Sängerin.

"Ich bin erfreut, dass mein Aufenthalt in der Heimat auch Nutzen gebracht hat, dass ich am 23.04.2020 in Tsitsernakaberd (Mahnmal für die Opfer des Völkermordes an Armeniern von 1915 - Bemerkung des Übersetzers) das Lied "Komm, mein Nachtigal" darstellen konnte und damit meine Ehre den Völkermordsopfern erweisen konnte. Dabei muss ich erwähnen, dass es für mich ziemlich schwierig war, ich versuchte zu singen, aber, ehrlich gesagt, meine Tränen konnte ich kaum noch zurückhalten und mein Herz pochte ganz schnell. Dieser Moment war sehr rührend, in dem ich vor dem ewigen Feuer stand. In diesem Augenblick da zu stehen und zu singen ist sehr kompliziert, darüber wissen alle Sänger. Wenn man gerührt ist, verengen sich die Stimmbänder usw. " Zum ersten Mal wurde dieses Lied in Begleitung von Duduk (armenische Flöte aus dem Aprikosenbaum - Bemerkung des Übersetzers) dargestellt. Die Zusammenarbeit mit dem Dudukspieler Kamo Seryanyan war sehr angenehm. Alle waren sehr gerührt.

Zum ersten Mal fand auch die Zusammenarbeit mit dem Armenischen Nationalorchester statt, dass war im Oktober 2018. Wir bereiteten die Oper von Puchini "Madam Butterfly". "Ich hatte nur 2-3 Tage um mich darauf vorzubereiten und das war eine große Ehre für mich mit dem Dirigenten Artur Topchyan aufzutreten. Diese Oper hatte ich mehrmals in verschiedenen Opernhäusern der Welt aufgeführt, etwa an 14 Aufführungen hatte ich teilgenommen, aber dass man in seiner Heimat mit dem Lieblingsorchester auftritt, in dem Opernhaus, wohin man als Kind mit den Eltern gekommen ist und endlich hat man die Ehre selbst mit diesen Musikern zusammen auf der Bühne zu stehen und zu singen, das ist ein sehr rührendes und unbeschreibliches Gefühl. Danach hatten wir letztes Jahr, im Juli, mit dem Orchester und dem Maestro 4 letzten Lieder von Richard Strauss sowie auch die 4. Symphonie von Mahler aufgeführt. All das beendeten wir mit der berühmten Arie von Dvorak aus der Oper "Rusalka" ("Nixe"). Die Beziehung zwischen dem Dirigenten und dem Sänger ist sehr interessant. Wenn von Anfang an die Chemie stimmt sozusagen, dann gelingt alles. Und das war für mich sehr wichtig festzustellen während der Arbeit mit dem Dirigenten Artur Topchyan.
Ich bin sehr erfreut, dass unsere Zusammenarbeit dazu brachte, dass wir Freunde geworden sind. Dafür bin ich sehr dankbar. "

Wie lange noch die Sängerin in Armenien bleiben wird, ist noch ungewiss, weil in Deutschland der Opernbetrieb bis zum 31.08. lahmgelegt wird. Das heißt man könnte erst in der neuen Saison 2020/2021 anfangen. Das ist für mich sehr erfreulich. "Wir haben viele interessante Pläne hier in Armenien und ich hoffe, dass wir wenigstens zu 80% dieser Pläne verwirklichen könnten. Alles steht noch uns bevor!" ( Die Übersetzung aus dem Armenischen erfolgte durch Asmik Akopjan )

 

Liana Aleksanyan Interview with Armenian National Philharmonic Orchestra (ANPO)

 

 

 

Im Land der sprechenden Steine

Armenien ist die älteste christliche Nation der Welt – und war in jüngster Zeit Schauplatz einer friedlichen Revolution. Eine Reise an den Rand Europas, wo das Kreuz nicht Leid, sondern Leben symbolisiert.


Von Elisa Rheinheimer-Chabbi aus: Publik-Forum 23/2019 vom 13.12.2019

 

Im Land der sprechenden Steine

 

 

Aufbruch am Ararat

Martin Wein gitbt in der WZ vom 10.05.2020 einen interessanten Einblick über Armenien. "Armenien wirkt merkwürdig aus der Zeit gefallen. In ihren Kirchen und mit einer Sammlung uralter Handschriften trotzen die Bewohner des kleinen Kaukasus-Landes den Wirrnissen einer komplizierten Gegenwart."

 

https://www.wz.de/reise/reise-berichte/armenien-aufbruch-am-ararat_aid-50471411

 

 

Dora Mross in Dünhöfen bei Tolkemit 

 

In den Tagesthemen vom 08. Mai 2020 stellt Frau Caren Miosga, die Reportage von Olaf Block vor. „ Olaf Block hat im heutigen Polen eine Deutsche Getroffen, welche in der alten Heimat eine neue gefunden hat unter den Feinden von einst, Freunde.“

Könnte dieses auch ein Model für Westarmenien werden, wenn die Nachkommen der Täter von einst, den Angehörigen der Ermordeten oder Verriebenen, eine Rückkehr ermöglichten und eine zarte Pflanze der Hoffnung wachsen könnte?

https://www.youtube.com/watch?v=UEW9UDmGyrA

 

 

Ende von 300-jähriger Geschichte armenischer Gemeinde in Dhaka - Letzter Vertreter der armenischen Minderheit in Bangladesch gestorben

 

Es ist erstaunlich, dass die Armenier schon vor 300 Jahren, weit weg vom eigentlichen Siedlungsgebiet, im fernen Orten – Kirchen und Gemeinden – gegründet haben.

 

Letzter Vertreter der armenischen Minderheit in Bangladesch gestorben

 

 

Der 10. Mai 2020 ist gleichzeitig auch Tag des freien Buches

 

Heute ist der Tag des freien Buches, der an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 erinnern soll. Der Beitrag des Sujet Verlags zu diesem wichtigen Thema ist die Buchvorstellung des Romans "Madonnas letzter Traum" von Doğan Akhanlı, in welchem sich der Autor mit den Schrecken der NS-Zeit auseinandersetzt. Zur Bestellung: @/dogan-akhanli-madonnas-letzter-traum/ Der Bremer Sujet Verlag für ausgefallene Literatur Unsere Webseite: @ Ihr findet uns auch auf Facebook: @erlag.bremen/ und Instagram: @erlag/

Menschen & Blogs

 

Der Sujet Verlag stellt vor: "Madonnas letzter Traum"

 

 

Oder ist er griechischer Herkunft?

 

In einem Beitrag vom 04. Mai 2020 in der Greek Weeks spricht Paul Antonppoulos davon, dass Erdogen in seinen wilden Kommentaren von Griechischen und Armenischen " Terroristen " spricht. Er stellt dagegen die These auf, dass Erdogan selbst ein Grieche sein könnte. Im weiteren Beitrag macht eine "Türkin" welche in den Niederlanden lebt einen Selbstest - und es kommt dabei zu einem sehr überraschenden Ergebnis. Lesen Sie selbst...

 

 Greekcitytimes.com

 

 

I don’t speak Armenian

 

I don’t speak Armenian - Ich kann kein Armenisch sprechen.

No, I don’t speak Armenian, but here’s what I can do:  - Nein, I kann kein Armenisch sprechen aber dieses kann ich tun:

Wer kennt dieses Handicap nicht, die eigene Muttersprach - Armenisch nicht zu sprechen. Dieses ist keine Schande es gibt zahlreiche Gründe die dieses erklären könnten. Es ist aber traurig, wenn man die Hände in den Schoss legt und in Selbstmitleid zerfliesst. Dieses ist die Geschichte von Frau Arev Dinkjian, welche uns einen Weg zeigt, wie man damit positiv umgehen kann

 

I don’t speak Armenian

 

 

Aus der Tiefe der Seele - Streifzüge durch die Musiklandschaft Armenien

 

Verfügbar vom 26/04/2020 bis 25/05/2020

Wer einen Eindruck von der Vielfalt der Armenischen Musik bekommen möchte, kann dieser Beitrag wärmstens empfohlen werden. Reinhören und abschalten...

"Auf der Sonnenseite des Kaukasus, am Fuße des Ararat, liegt Armenien. Dank seiner uralten Schriftensammlungen und umfangreichen Bücherarchive lässt sich die Kulturgeschichte des Landes gut zurückverfolgen: Hier wurde der Wein erfunden und vor 2.700 Jahren die Hauptstadt Jerewan gegründet. Die liturgischen Gesänge gehören zu den ältesten schriftlich überlieferten Klängen der Welt.

Die Geschichte der armenischen Musik geht weit bis in die Antike zurück. Die liturgischen Gesänge gehören zu den ältesten schriftlich überlieferten Klängen der Welt. Zunächst vermutet man einen Druckfehler, wenn bei manchen Werken ein Komponist aus dem fünften Jahrhundert genannt wird. Diese Seite Armeniens ist der westlichen Welt bis heute weitestgehend verborgen geblieben. Denn immer noch steht das Land für Vertreibung und Vernichtung. Der Genozid von vor über hundert Jahren bestimmt den europäischen Blick. Der armenische Priester und Musikwissenschaftler Komitas bildet die Schnittstelle zwischen der archaischen Musik und der Moderne in Armenien. Zudem haben sieben Jahrzehnte Sowjetherrschaft den Zugang zu den kulturellen Schätzen von außen fast vollständig unterbrochen. „Aus der Tiefe der Seele“ ist eine musikalische Entdeckungsreise auf der Suche nach dem Klang Armeniens – zwischen gestern und heute. Denn wer armenische Künstler der Gegenwart trifft, begegnet immer auch ihrer Vergangenheit. Der 79-jährige Komponist Tigran Mansurian vereint traditionelle armenischen Musik und Avantgarde und wird dafür auch im Westen bestaunt und geschätzt. Der renommierte Duduk-Spieler Geworg Dabaghjan ergreift mit süß-traurigen Klängen Ohren und Herz. Ähnlich betörend ist das Geghard Ensemble mit seinen einzigartigen Interpretationen mittelalterlicher Liturgien. Der achtköpfige Frauenchor singt im St.-Geghard-Kloster, das in Höhlen gemeißelt wurde und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Aber auch Liebhaber härterer Klänge greifen auf Altbewährtes zurück: Der Frontmann der Metalband Ayas arbeitet mit alten Tonsystemen und Gesangstechniken, die schon die einstigen Geistlichen nutzten. Quer durch alle Genres verbindet die armenische Musikszene stets die Hinwendung zur Tradition und zur eigenen Geschichte."

 

Aus der Tiefe der Seele | Streifzüge durch die Musiklandschaft Armenien

 

 

Die gesamte Länge eines Videos über ein traditionelles Armenisches Madagh Fest

 

Dieses Video zeigt uns eine Geschichte über dass Armenische Madagh Picknick welches in der Hl. Agop Kirche in Racine Wisconsin jedes Jahr am letzten Sonntag im Juni von Familien und Freunden aus der Gegend um Gemeinde aus Racine und den Vereinigten Staaten zusammenkommen um die Atmosphäre dieses Fest und die Armenische Kultur zu erleben.

 

Dies ist die endgültig bearbeitete Version des Madagh-Videos in voller Länge

 

 

 
Onnik Dinkjian/Օննիկ Տինքճեան - I verin yerusaghem / Ի վերին Երուսաղէմ

 

 

 

Lyrics/ Բառերը:

 

Ի վերին Երուսաղէմ,

ի բնակարանս հրեշտակաց,

ուր Ենովք եւ Եղիաս

կան ծերացեալ աղաւնակերպ

ի դրախտին Եդեմական

պայծառացեալ արժանապէս:

Ողորմած Տէր, ողորմեա

հոգւոցն մեր ննջեցելոց:

 

 

Anmerkung 2020 05 07 114538

 

 

 

 

 

Artists/Արվեստագետներ: Singer - Onnik Dinkjian/Օննիկ Տինքճեան

Organist - Ara Dinkjian/Արա Տինքճեան

Album: Havadamk

Composer/ Երգահան: Makar Yekmalian/Մակար Եկմալյան

Hymn/Oրհներգ: I verin yerusaghem/Ի վերին Երուսաղէմ

(this hymn is most frequently sung during requiem services)

 

 

Die Teilnahme am letzen Geleit bei einem Menschen, welcher von uns geht - ist immer sehr bewegend für mich - dabei wird nach Armenischer Tradition immer das Lied " I verin yerusaghem " gesungen. Der Tod gehört zum Leben dazu - aber mir fällt es bei noch recht jungen Menschen sehr schwer diesen Weg gemeinsam zu gehen - dennoch hat dieses letzte Geleit ein sehr hohe Bedeutung für mich.

 

Biography:

Onnik Dinkjian was born in Paris, France in 1929. His parents were from Dikranagerd (Diyarbakir), Turkey. He overcame the difficulties of being orphaned at a very early age by finding comfort and happiness in singing, initially in the Armenian Church of Paris. Upon arriving in America in the late 1940s, he began performing at secular functions and quickly became the most-loved singer of the Armenian-American community. To meet the demands of his audience, he released several recordings of Armenian folk and popular music. However, Mr. Dinkjian, an ordained deacon, never lost his great love of Armenian liturgical music, and released an entire CD ("Havadamk") of emotionally performed sacred hymns of the Armenian Church. His fame as a great interpreter of Armenian song has brought him to concert halls throughout Europe, The United States, and South America. In addition to his singing, Mr. Dinkjian has composed many songs, some of which are sung in his native (Dikranagerd) dialect.

 

YouTube: donmarley69  -  01.06.2011

 

Video über die Kämpfe am 9. Mai 1992 in Shushi:

 

Der 9. Mai ist für alle Armenier ein ganz besonderer Tag. Shushi auch Schuschi  oder Schuscha (armenisch Շուշի).

 

Anmerkung 2020 05 09 141750 (2)

An diesem Tag feiern die Armenier drei Ereignisse im Monat Mai:

 

1. Das Ende des 2. Weltkrieges
2. Die Befreiung von der Stadt Shushi, in welcher die Azeris in einer Kirche Raketen gebunkert hatten. Die Stadt Shushi liegt auf eine Höhe, von der aus die Hauptstadt von Arzach - Stepanakert - leich durch Raketen angegriffen werden konnte. Wohl wissend, dass die Streitkräfte von Arzach niemals eine Kirche bombadieren würden. In Beitrag kann man sehen mit welcher Unterstützung dieses unter anderem gelungen ist
3. Die Gründung der Verteidigungsstreitkräfte von Arzach.

 

 

 

Հատված «Պոեմ հերոսական» վավերագրական ֆիլմից

 

Հայկական 89-րդ Թամանյան հրաձգային դիվիզիայի Քոչարին Բեռլինում, 1945:

 

Anmerkung 2020 05 09 123945

Քոչարին Բեռլինում 

 

Am 08. Mai 1945 sind auch armenische Soldaten, welche in der Roten Armee gedient haben bei der Befreiung von Berlin dabei gewesen. Man sieht im Video sehr deutlich dass die Soldaten einen traditionellen Reigentanz zur Armenischen Musik ( am Ende des Videos ) aufführen.

Kochari in Berlin 

Auf Armenisch bedeutet Kochari wörtlich 'Knie kommen'. Գուճ (gudj oder goudj) bedeutet 'Knie' und արի (ari) bedeutet 'kommen'. Kochari in Berlin

 

 

 

Ara & Vahe

 

ServiceTitan wurde Juni 2008 von Ara Mahdessian und Vahe Kuzoyan gegründet.

 

Anmerkung 2020 05 06 210522

Service Titan

 

Am 10.03.2020 gab es vom Start up Unternehmen, service titan – eine Präsentation in Berlin. Es war eine sehr gelungene und informative Veranstaltung, welche meinen Beschluss nach Armenien umzusiedeln bestärkt hat.


Diese ist leider durch die Corona Pandemie etwas abgebremst worden da es derzeit keine Flüge nach Armenien gibt. Aber wie heißt es doch so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Armenien ich komme!!!